Business Development, Strategie, Marketing

Fünf Felder, in dieser Reihenfolge

Wer ein Marketingprofil überfliegt, erwartet Marketing an erster Stelle. Bei mir steht es an dritter, und das ist Absicht. Zuerst muss klar sein, womit ein Unternehmen sein Geld verdient und wofür es steht. Erst danach lohnt es sich, darüber zu reden.

Business Development und Business Modelling

Wo Wertschöpfung entsteht, und wo sie versickert.

Ein Geschäftsmodell beantwortet drei Fragen: Für wen ist das wertvoll, wie kommt es zu diesen Menschen, und was bleibt davon im Haus. Klingt einfach. In den meisten Betrieben hat sich die Antwort über Jahre verschoben, ohne dass jemand sie neu aufgeschrieben hätte.

Ich arbeite mich durch diese Verschiebung. Welche Kundengruppen tragen tatsächlich? Welche Leistung kostet heute mehr, als sie einbringt? Welcher Vertriebsweg wird nur noch aus Gewohnheit bedient? Es geht dabei seltener um neue Ideen als um das Aufräumen dessen, was gewachsen ist.

Neue Geschäftsfelder entstehen danach fast von selbst. Meistens dort, wo im Haus eine Fähigkeit liegt, die noch niemand als Angebot gedacht hat. Für Einzelunternehmen funktioniert das genauso wie für Betriebe mit mehreren hundert Mitarbeitenden.

Business Development im Einzelnen

Strategie

Meistens geht es darum, Möglichkeiten zu streichen.

Positionierung, Marktzugang, Prioritäten. Fast jeder Betrieb, mit dem ich gearbeitet habe, hatte zu viele Optionen und zu wenig Entscheidung. Die Arbeit besteht deshalb selten darin, Möglichkeiten zu finden.

Ich arbeite systemisch. Eine Organisation ist kein Organigramm, sondern ein Geflecht aus Beziehungen, Gewohnheiten und ungeschriebenen Regeln. Wer das übergeht, bekommt eine Strategie, die auf Papier stimmt und im Haus verpufft. Also frage ich zuerst, wie viel Veränderung gerade trägt, und baue von dort aus.

Als Certified Management Consultant arbeite ich nach ISO 20700. Das ist kein Bürokratieargument, sondern eine Zusicherung: Auftrag, Vorgehen und Übergabe sind geklärt, bevor es losgeht.

Strategie im Einzelnen

Marketing und Markenführung

Mein Handwerk seit 1992.

Markenaufbau, Kampagnen, Verkaufsförderung, Agentursteuerung, Digitalmarketing auf strategischer Ebene. Ich habe die internationale Vermarktung eines Sportartikelherstellers koordiniert, die Kommunikation eines ausgezeichneten internationalen Großevents verantwortet und einen Bundesfachverband durch eine Transformation begleitet, bei der am Ende mehr anders war als das Logo.

Was mich bis heute interessiert, ist die Probe aufs Exempel: Hält ein Unternehmen innen, was es außen erzählt? Eine Kampagne, die etwas verspricht, das der Betrieb nicht einlösen kann, richtet mehr Schaden an als gar keine.

Dazu gehört die rechtliche Seite. Was man in Österreich und der EU behaupten darf, ist enger geregelt, als viele Betriebe glauben, und wird ab Herbst 2026 noch enger. Ich weiß, wo die Grenze liegt, und wichtiger: wie man dieselbe Aussage so formuliert, dass sie hält.

Marketing im Einzelnen

Customer Experience

Kundenerlebnis entsteht selten in der Kampagne.

Es entsteht an der Rezeption, am Telefon, in der Reklamation. Ich gehe die Customer Journey Kontaktpunkt für Kontaktpunkt durch und frage bei jedem, was er dem Kunden abverlangt.

Ein NPS-Wert ist dabei der Anfang, nicht das Ergebnis. Interessant ist nicht die Zahl, sondern warum jemand sie vergeben hat und was er nicht dazugesagt hat. Dahinter liegen fast immer Chancen, die niemand gesucht hat, weil an dieser Stelle nie jemand hingeschaut hat.

Dazu gehören Beteiligungsformate: Menschen, deren Interessen auseinandergehen, an einen Tisch bringen und dort zu einem Ergebnis kommen. In der Lebensmittelwirtschaft, im Tourismus und im Sport war das oft der eigentliche Auftrag.

Customer Experience im Einzelnen

Führung und Verantwortung

Entscheidungen treffen ist der leichtere Teil.

Mittelgroße und kleine Teams, Budgets von klein bis zum Millionenbereich, geplant und verantwortet. Zuletzt als Marketingleiter auf Zeit in einem mittelständischen Lebensmittelunternehmen: direkt an den Geschäftsführer berichtend, ein Team im Haus, mehrere Agenturen daneben.

Der schwierigere Teil kommt danach. Eine Entscheidung ein halbes Jahr später noch zu vertreten, auch gegenüber dem eigenen Team, auch wenn sie unbequem geworden ist. Daran zeigt sich Führung.

Was ich dabei gelernt habe: Menschen dort abholen, wo sie sind, nicht dort, wo der Plan sie gern hätte.

Führung im Einzelnen

Was ich nicht bin

Kein Controller und kein Grafiker.

Für das Zahlenwerk gibt es die kaufmännische Leitung, für Gestaltung gibt es Gestalterinnen und Gestalter. Ich arbeite mit beiden zusammen und kann beide Seiten lesen. Meine Aufgabe liegt davor: entscheiden, was gemacht wird und warum.

Und jetzt

Ich möchte das in einem Haus tun, nicht von außen.

Ich suche eine Festanstellung im Raum Linz, ab sofort.

+43 664 81 97 894
eMail an Gregor Wimmer
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Was ich suche