34 Jahre Marketing, angefangen in Leonding

Stand: August 2026

Im Marketing seit 1992. Selbstständig seit 1997, zuerst mit .ART|SCHOCK in Linz, seit 1999 unter der Marke HERZBLUAT. Zwischendurch zweimal Marketingleitung auf Zeit, parallel elf Jahre Spitzensport, mehrere Jahre Lehrgangsentwicklung. MBA in Management Consultancy 2026.

Der vollständige Lebenslauf steht auch als PDF zum Herunterladen.

1992 bis 1999

Sieben Jahre Oberösterreich.

Angefangen habe ich 1992 bei Sery in Leonding, danach Conquest, ebenfalls in Leonding. 1995 und 1996 beim Österreichischen Bundesheer in Linz-Ebelsberg. Ein Jahr Jobhopping zwischen Linz und Wels, danach Reichl & Partner in Linz.

Mediaplanung, Produktion, Kundenbetreuung. Ich habe gelernt, wie eine Kampagne entsteht, bevor ich gelernt habe, wie man sie plant. Und ich habe mit Lieferanten verhandelt, die um vier Uhr früh keine Lust mehr hatten. Das prägt.

Zu den Betrieben, für die ich damals gearbeitet habe, gehörten oberösterreichische Handels-, Banken- und Industrieunternehmen.

1997 bis 1999

Der Schritt in die Selbstständigkeit, in Linz.

1997 habe ich .ART|SCHOCK gegründet und als Creative Director und Art Director gearbeitet. Der Betrieb war klein, die Aufträge waren es nicht immer.

Dieses Jahr war der Beginn meiner Selbstständigkeit.

Seit 1999

HERZBLUAT.

1999 wurde aus .ART|SCHOCK die Marke HERZBLUAT, mit der ich seither arbeite. Der Name war ein Wagnis in einer Branche, die sich gern hinter englischen Kürzeln versteckt. Herzblut ist das Einzige, das Dinge wirklich groß macht, und das A am Ende ist ein Augenzwinkern in Richtung Herkunft.

Aus dem Umzug nach Salzburg wurden 26 Jahre. In dieser Zeit habe ich für Betriebe in FMCG, Tourismus, Sport, Automotive, Industrie und Dienstleistung gearbeitet, vom Einzelunternehmen bis zum Konzern. Markenführung, Geschäftsmodelle, Positionierung, Kommunikation.

Namen nenne ich hier keine. Das Meiste ist unter Verschwiegenheit entstanden, und daran halte ich mich auch dann, wenn es gut aussehen würde.

2008 bis 2017

Neun Jahre Spitzensport.

Zuerst die Kommunikation für einen internationalen Sportartikelhersteller, danach ein eigener Geschäftsbereich für Sportmarketing und Sportmanagement.

Ich habe Weltcup-Rennläuferinnen und -Rennläufer im alpinen Skisport betreut: Markenaufbau, Positionierung, Sponsorensuche, Partnerkoordination, in den Anfangsjahren auch Social Media, als das noch niemand ernst nahm. Dazu ein Eishockeyverein mit Spitzen- und Breitensportstrategie.

Was ich dort gelernt habe, gilt überall: Eine Marke, die an einer einzelnen Person hängt, ist so belastbar wie diese Person am schlechten Tag. Also baut man sie so, dass sie auch dann trägt.

2018 bis 2020

Lehrgänge entwickeln, statt nur darin vorzutragen.

Für das WIFI Salzburg habe ich die Meisterklasse Werbung und Marktkommunikation von Grund auf entwickelt: Curriculum, Auswahl und Verhandlung mit den Vortragenden, Vorbereitung der Lehrgangsleitung bis zur Marktreife.

Davor und daneben Vorträge in der Meisterklasse Fotografie zu Konzeption und Projektmanagement.

April 2021 bis Oktober 2022

Anderthalb Jahre Marketingleitung auf Zeit.

Interims-Marketingleitung bei einem mittelständischen Lebensmittelhersteller, direkt an den Geschäftsführer berichtend. Ein Team im Haus, mehrere Agenturen daneben, Budgetverantwortung.

Aufgabe war die Modernisierung von Corporate Identity, Außenauftritt und Produktkommunikation über alle Kanäle, national wie international. Dazu die Verschiebung von Mitteln aus klassischen Kanälen in wirkungsmessbare.

Es war die Station, die mich am meisten überzeugt hat, dass ich lieber drinnen als draußen arbeite.

September 2022 bis Jänner 2023

Head of Marketing für ein internationales Sportevent.

Verantwortung für Marketing und Kommunikation eines Sportgroßereignisses mit Teams aus mehreren Ländern, dazu Organisationsberatung. Sponsoren, Verbände, politische Entscheidungsträger an einem Tisch, unter engen Zeit- und Budgetvorgaben.

Das Event wurde als Green Event zertifiziert und ausgezeichnet, die Ehrung erfolgte durch den Vizekanzler und die Klimaschutzministerin.

Seit 2024

Nachhaltige Lehre.

Ein Schulungsprogramm für Lehrlinge, das ich mitbegründet habe und als Lehrgangsleiter verantworte. Gefördert über eine Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer.

Der Reiz liegt für mich im Übersetzen. Vormittags mit Lehrlingen im Workshop, nachmittags mit deren Chefs am Besprechungstisch. Oder auch gleichzeitig mit beiden am Boden sitzend arbeiten. Zwei Generationen, zwei Sprachen, dasselbe Thema.

2023 bis 2026

Ein MBA, mit 48 begonnen.

MBA in Management Consultancy an der Hochschule Burgenland, neben der laufenden Arbeit. Dazu die Zertifizierungen als Certified Management Consultant und Recognised Practitioner in ISO 20700. Nach dreißig Jahren Praxis noch einmal auf die Schulbank. Vieles war die späte Bestätigung dessen, was ich ohnehin tat. Am meisten mitgenommen habe ich aus den Methodikmodulen: systemisches Verständnis von Organisationen, die Klärung von Kontext, Auftrag und Rolle, und wie Gefühle den Verlauf eines Veränderungsprozesses steuern.

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