Warum Leonding? Warum jetzt?

1975 bis 1992

Aufgewachsen bin ich hier.

Geboren 1975 in Linz, groß geworden in Leonding, erst in Gaumberg, dann Untergaumberg. Kindergarten am Alhartingerweg. Musikvolksschule, danach Musikhauptschule. Beim ASKÖ Leonding stand ich am Fußballplatz und lag auf der Judomatte, meistens in dieser Reihenfolge.

Meine Großeltern wohnten am Stadtplatz, über dem alten Postamt. Aus dem Fenster meines Zimmers dort habe ich 1988 ein Bild gemalt, auf Holz, den Rahmen hat mein Großvater gebaut. Es hängt bis heute bei mir.

In den 1980ern bin ich zu den Pfadfindern gegangen. Von dort stammen zwei Sätze, an denen ich mich bis heute festhalte: Allzeit bereit. Und so gut ich kann.

Was das im Berufsleben heißt

Leonding Sonnwend-Feuer

1992 bis 1999

Und gearbeitet habe ich hier auch.

Angefangen 1992 bei Sery in Leonding, danach Conquest, ebenfalls in Leonding. 1995 und 1996 beim Bundesheer in Linz-Ebelsberg, dann ein Jahr zwischen Linz und Wels, danach Reichl & Partner in Linz. 1997 habe ich mich in Linz selbstständig gemacht.

Sieben Jahre. Nicht das Praktikum, sondern die Zeit, in der man lernt, wie gearbeitet wird: welcher Ton in einer Besprechung angemessen ist, wann ein Ja ein Ja ist und wann nur ein Nicht-Nein. Diese Grundschule habe ich in Oberösterreich absolviert.

1999

Warum ich gegangen bin.

Ehrlich gesagt: Mir ist im Linzer Nebel die Decke auf den Kopf gefallen. Ich war Mitte zwanzig, gerade selbstständig, und wollte sehen, ob es anderswo auch geht.

Es ging. Aus dem Versuch wurden 26 Jahre im Salzburger Land.

1999 bis heute

Salzburg war keine Umleitung.

Dort ist alles entstanden, was ich heute kann. Marken für den internationalen Markt, elf Jahre Spitzensport-Management, Marketingleitung auf Zeit, Lehrgänge konzipiert und vorgetragen, ein MBA. Ich sitze in zwei Ausschüssen der Wirtschaftskammer Salzburg und würde diese Jahre gegen nichts eintauschen.

Zuhause ist Salzburg trotzdem nie ganz geworden. Ein toller Ort zum Leben und Arbeiten, ja. Aber wenn ich sage, ich fahre heim, meine ich seit 26 Jahren die andere Richtung.

Warum jetzt

Ich möchte gerne daheim Verantwortung übernehmen dürfen.

Dieser Satz ist der Kern. 34 Jahre habe ich Unternehmen von außen begleitet. Jetzt will ich zu einem gehören, und zwar dort, wo ich herkomme.

Der Zeitpunkt ergibt sich aus zwei Erfahrungen. Bei einer Marketingleitung auf Zeit habe ich gemerkt, dass mir das Drinnen fehlt. Und bei jeder Fahrt ins Industriedreieck Linz-Wels-Steyr, die ich mit dem Klimaticket ohnehin regelmäßig mache, habe ich gemerkt, dass mir die Gegend fehlt.

Dazu kommt der Plan, an der FH Oberösterreich in Linz noch einmal berufsbegleitend zu studieren. Auch das geht besser, wenn man dort wohnt.

Was ich mitbringe

Ich kann beide Sprachen.

Ich mag die Oberösterreicher, und ich mag die Salzburger. Zwischen den beiden liegt mehr als eine Landesgrenze, und wer in beiden Bundesländern gearbeitet hat, weiß, wo die Unterschiede sitzen: im Tempo einer Entscheidung, im Umgang mit Hierarchie, darin, wie viel Umweg eine Absage nimmt.

In der Beratung entscheidet dieser regionale Code oft über Vertrauen oder Ablehnung. Ich muss mir Oberösterreich nicht erklären lassen, und ich bringe 26 Jahre von außerhalb mit. Beides zusammen ist selten.

Und konkret

Eine Stelle im Raum Linz und eine Wohnung in Leonding.

Beides suche ich ab sofort. Der Umzug ist beschlossen, nicht in Erwägung.

+43 664 81 97 894
eMail an Gregor Wimmer

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